Die Klasse 7b der Stefan-Zweig-Realschule besuchte am Dienstag, den 08.03.16 die Synagoge in Freiburg.

Am Eingang wurde sie einer netten Frau empfangen. Sie brachte einen Korb mit Kippas (Gebetskäppchen) für die Jungs mit, welche diese im Gebets- & Versammlungssaal tragen sollten.

Dort wurden wir von Frau Katz, einer älteren, russischen Dame empfangen.

Sie bat uns, Platz zu nehmen und erklärte uns, dass Frauen und Männer getrennt sitzen müssten. Grund dafür sei, dass die Männer sich auf das Beten und nicht auf die Reize einer Frau konzentrieren sollten.

Daraufhin erzählte sie der Klasse viel über die politische Geschichte der Juden.

Sie brachte uns näher, was ein Gebetstuch ist und stellte einige Fragen über das Judentum, die wir aber nicht alle beantworten konnten.

Sie erklärte auch die wichtigsten jüdischen Feiertage, wie z.B. der Sabbat (Samstag), der Jom Kippur (der Versöhnungstag) und der Rosch Haschana ( das Neujahrsfest), von dem wir auch die Redewendung „einen guten Rutsch“ haben.

Nachdem sie dies getan hatte, erklärte sie der 7b, was die Bar Mizwa (Jungs) und was die Bat Mizwa ( Mädchen ) sei, eine Feier für die jüdischen Jugendlichen, wenn sie zum Erwachsensein und in die Gemeinde eingeführt werden.

Das Wichtigste, was wir sehen konnten, war der sog. Thoraschrein, wo einige Thorarollen mit schön geschmückten Mänteln aufbewahrt werden.

Sie zeigte uns auch ein Duplikat einer Thora, da die Thorarollen ansonsten heilig seien.

Für jede Thora gibt es auch einen Zeigestab, damit man sie nicht berühren muss.

Zum Abschluss stellte uns Frau Katz noch ein paar wiederholende Fragen.

Leider musste die Klasse schon wieder gehen. Der Klasse 7b gefiel der Ausflug nach Freiburg.